CBD Wirkung gegen Schmerzen

Dieser Artikel beschreibt die CBD Wirkung gegen Schmerzen und CBD (Cannabidiol) als interessantes therapeutisches Heilmittel. So können diese Produkte neben psychischen Beschwerden auch körperliche Schmerzen lindern.

Sportler schwören auf unsere CBD Salben bzw. das CBD Gel gegen Schmerzen nach einem anstrengenden Training und zur Regeneration der Muskulatur. Patienten mit Multipler Sklerose berichten ebenfalls von Erfolgen im Einsatz gegen Muskelschmerzen und Krämpfe.

Wirkung von CBD

CBD entfaltet seine Wirkung über die Rezeptoren des menschlichen Encannabinoid Systems. Dieses körpereigene (endogene) Cannabinoid-System (genau deshalb heißt es auch Endocannabinoid-System) bildet zusammen mit den Rezeptoren einen Teil des zentralen Nervensystems. An diese Rezeptoren docken alle möglichen Transmitter an, u. a. Cannabinoide. Pflanzliche Cannabinoide nutzen dieselben Schnittstellen wie die körpereigenen Endocannabinoide und weisen daher eine ganz ähnliche Struktur auf.

Dieser Mechanismus ist erst seit Anfang der 90er Jahre bekannt und gewann mit wachsendem ökonomischem Interesse an Hanf, Cannabinoiden sowie deren Vermarktung immer mehr an Bedeutung. Systematische Untersuchungen zu Cannabis gibt es überhaupt erst seit den 60er Jahren – daher existieren momentan weder Langzeitstudien noch gibt es eine abschließende wissenschaftliche Bewertung: Klar ist, dass dieses System an zahlreichen Vorgängen und Prozessen im Körper beteiligt ist, das Immunsystem beeinflusst und eine Vielzahl verschiedener neurologischer sowie kognitiver Prozesse verantwortet. 

Grundsätzlich verfügt das Encannabinoid System über zwei verschiedene Arten von Rezeptoren

Zum einen die Typ-1-Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 bzw. CNR1): Diese Rezeptoren sind Teil des zentralen Nervensystems und haben z. B. Einfluß auf Lern- und Bewegungsprozesse. Die wissenschaftliche Forschung spekuliert darauf, dass die Stimulation dieser Rezeptoren zukünftig zur Behandlung neurodegenerativer Krankheiten einsetzbar ist – dazu zählen beispielsweise Alzheimer, Parkinson oder Huntington Disease. Sie sorgen im Gehirn für die Verarbeitung von Informationen und wirken an deren Vernetzung im Kurz- und Langzeitgedächtnis und könnten deshalb zur Behandlung von Angststörungen genutzt werden.

Daneben gibt es die Typ-2-Cannabinoid-Rezeptoren (CB2 oder CNR2), die im Immun-, Verdauungs- sowie Fortpflanzungssystem angesiedelt sind. Außerdem finden sich diese Typ-2-Rezeptoren in Knochen, Haut, Lunge, hormonalen Drüsen und in den Augen. Damit kann CBD auch hier in die Funktionalität aller dieser Prozesse direkt eingreifen.

Auf diese Art und Weise setzt CBD Prozesse im menschlichen Körper in Gang, die einen medizinischen Nutzen haben können. Aus therapeutischer Sicht sind besonders folgende Eigenschaften von CBD erwähnenswert:

  • krampflösend
  • entzündungshemmend
  • angstlösend
  • appetitanregend
  • blutzuckersenkend
  • antibakteriell
  • schmerzlindernd
  • wirkt gegen Übelkeit und Erbrechen
  • antipsychotisch
  • neuroprotektiv