CBD für Hunde: Wirkung und Anwendung

Hundebesitzer wissen: Haustiere sind oft genauso sensibel, gestresst oder überfordert wie ihre Frauchen und Herrchen. CBD für Hunde kann deinen Vierbeiner bei Stress und Schmerzen unterstützen. Es wirkt positiv auf das Immunsystem und beeinflusst sogar Lern- und Erinnerungsprozesse.

Genau wie Menschen produzieren Hunde körpereigene Cannabinoide. Die zusätzliche Einnahme von CBD kann sich sowohl psychisch als auch physisch förderlich auf das Wohlbefinden des Tieres auswirken. In Stresssituationen, bei Lärm und Überforderung, aber auch bei chronischen Erkrankungen oder Verdauungsproblemen kannst du deinen Hund mit CBD unterstützen.

Die Dosierung hängt von der Größe des Tieres ab. Cannabidiol zur Verbesserung der Tiergesundheit gibt es sowohl als Öl als auch verarbeitet in Leckerlis.

Wie wirkt CBD für Hunde?

Nicht nur Menschen, alle Säugetiere – und sogar Vögel und Fische – sind mit einem sogenannten Endocannabinoid-System (ECS) ausgestattet. Menschen und Tiere produzieren körpereigene Cannabinoide. Das konnten der Forscher William Anthony Devane und seine Kollegen erstmals 1992 im Gehirn eines Schweines nachweisen. Rezeptoren für diese Cannabinoide – also spezialisierte Zellen, die Cannabinoide aufnehmen und Signale weiterleiten – befinden sich im Gehirn, sind aber auch Teil des Immunsystems und des Komplexes, der für den Knochenauf- und abbau verantwortlich ist.

In vielen Studien und von unabhängigen Laboren wird untersucht, auf welche Prozesse im Körper sich das Endocannabinoid-System auswirkt: Es ist beteiligt an der Steuerung von Schmerz, Schlaf, Appetit und Bewegung. Eine Studie des Max-Planck-Instituts zeigte sogar, dass das Fehlen bestimmter Cannabinoid-Rezeptoren dazu führt, dass negative Erinnerungen schlechter verarbeitet werden können. So entstehen beispielsweise Angststörungen bei Mensch und Tier.

Ist das Endocannabinoid-System deines Hundes aus dem Gleichgewicht geraten, kann sich das negativ auf sein physisches und psychisches Wohl auswirken. Die zusätzliche Einnahme von Cannabidiol (CBD) – einem nicht-körpereigenen Cannabinoid – soll bei Schmerzen und Angst helfen, das Immunsystem unterstützen und kann sogar die Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung abschwächen.

CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Aus der Pflanze können neben CBD auch das berauschende Tetrahydrocannabionol (THC) und über 100 weitere Cannabinoide extrahiert werden.

Animal Health CBD-Tropfen von Naturopathys enthalten allerdings ausschließlich CBD; sie sind frei von THC. Es handelt sich um ein sogenanntes CBD-Isolat und nicht um ein Vollspektrum-Öl. In den Hanfpressling-Leckerlis für Hunde liegt der THC-Gehalt bei maximal 0,2 %, sodass sich keine berauschend Wirkung einstellen kann.

Wann wird CBD für Hunde angewendet?

Das Endocannabinoid-System und dementsprechend auch die Wirkung von CBD sind unendlich komplex. Wie genau sich beides auf diverse körperliche Prozesse auswirkt, ist längst noch nicht vollständig erforscht. Es existieren allerdings bereits diverse Studien, die sich damit auseinandersetzen.

CBD kann Haustiere nicht nur bei der Bewältigung insbesondere chronischer Erkrankungen, die mit Entzündungen und Schmerzen verbunden sind, unterstützen, sondern kann dir sogar helfen, schneller Fortschritte bei der Erziehung deines Hundes zu machen. Es beeinflusst das Lern- und Erinnerungssystem positiv und kann deinem Liebling helfen, sich zu fokussieren.

Übliche Einsatzgebiete von CBD für Hunde sind:

  • Chronische Schmerzen und Entzündungen (wie zum Beispiel bei Arthritis oder Arthrose)
  • Verdauungsbeschwerden
  • Übelkeit
  • Probleme mit dem Appetit
  • Immunschwäche
  • Probleme mit Haut und Fell
  • begleitend zu einer Krebstherapie
  • Epilepsie
  • Angstzustände
  • Stress, Unruhe und sonstige psychische Belastung
  • Antriebslosigkeit und Unfokussiertheit

Einnahme und Dosierung

CBD für Hunde gibt es in verschiedenen Formen, zum Beispiel als Öl oder als Leckerlis. Gib dir und deinem Hund ruhig ein wenig Zeit, um auszuprobieren, welche Darreichungsform gut zu euch passt. CBD-Öle haben gegenüber Leckerlis den Vorteil, dass sie sehr genau dosiert werden können.

Am besten wirkt CBD-Öl für Hunde, wenn du es direkt ins Maul oder in die Lefzen träufelst. So wird es über die Mundschleimhaut resorbiert und kann besonders schnell zu den passenden Rezeptoren gelangen.

Einige Tiere schrecken vor dem Geschmack von CBD-Öl zurück; daher sind die Animal Health CBD Tropfen von Naturopathys mit Hühnergeschmack versetzt. Sollte dein Hund trotzdem skeptisch bleiben, kannst du die Tropfen auf ein wenig Leberwurst oder Tiernahrung träufeln. Unsere Hanfpresslinge kannst du als Leckerlis oder sogar als Belohnung beim Spiel oder bei der Erziehung deines Hundes verwenden.

Die richtige Dosierung hängt vom Körpergewicht ab. Grundsätzlich solltest du mit einer geringen Dosierung starten und beobachten, wie dein Hund reagiert. Die folgende Faustregel kann dir helfen, die korrekte Menge zu ermitteln:

CBD für Hunde
CBD für Hunde
  • Bis zu 12 kg Körpergewicht: maximal 2,5 bis 5 mg CBD pro Woche
  • 12 bis 25 kg Körpergewicht: maximal 5 bis 10 mg CBD pro Woche
  • Über 26 kg Körpergewicht: maximal 10 bis 15 mg CBD pro Woche

Besonders gut kannst du die Dosierung abschätzen, wenn du CBD-Öl verwendest. 10 ml Animal Health CBD Tropfen von Naturopathys mit 4 % Cannabidiol enthalten insgesamt 400 mg CBD. Ein Tropfen entspricht 0,05 ml und enthält dementsprechend 2 mg des Cannabinoids.

Was muss ich beachten?

Sollte dein Hund ernsthafte Krankheitssymptome zeigen, solltest du diese niemals ausschließlich mit CBD-Produkten behandeln, sondern unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. CBD für Hunde kann keine Medikamente oder notwendigen Behandlungen ersetzen; es kann aber mit sehr gutem Erfolg begleitend etwa zur Therapie chronischer Erkrankungen eingesetzt werden.

Falls dein Hund regelmäßig auf Medikamente angewiesen ist, solltest du mit dem Tierarzt besprechen, ob CBD mit diesen interagiert, d. h. ob es eventuell zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen kann.

Da das Endocannabinoid-System noch nicht vollständig erforscht ist, raten wir vom Einsatz bei schwangeren oder stillenden Hunden ab.

Welche Nebenwirkungen kann CBD für Hunde verursachen?

CBD für Hunde gilt als relativ nebenwirkungsarmes Naturprodukt. Dennoch kann es vereinzelt zu Mundtrockenheit, Schwindel, Appetitlosigkeit oder Müdigkeit kommen. Sollte dein Hund unter einer der aufgelisteten Nebenwirkungen leiden, solltest aufhören, ihm CBD zu verabreichen. Sollten die Nebenwirkungen dann nicht verschwinden, suche unbedingt einen Tierarzt auf.

CBD auch für andere Haustiere?

Katzen und Hunde, Nagetiere, Vögel und Fische – sie alle sind mit einem Endocannabinoid-System ausgestattet. CBD kann sich deshalb auch positiv auf das Wohlergehen deiner anderen Haustiere auswirken. Aber Achtung: Je kleiner das Tier, umso geringer die empfohlene Dosierung. Lass dich im Zweifel von einem Tierarzt beraten.

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