Sativa

Sativa bezeichnet eine Cannabis-Genetik, die traditionell mit warmen, tropischen und subtropischen Regionen in Verbindung gebracht wird. Ursprünglich wurden Sativa-Pflanzen unter anderem in Teilen Lateinamerikas, Afrikas und Südostasiens beschrieben. Dort konnten sie sich an viel Sonne, hohe Temperaturen und längere Wachstumsperioden anpassen.

Sativa-geprägte Pflanzen wachsen im Vergleich zu indica-geprägten Sorten meist höher und schlanker. Ihre Blätter sind häufig schmaler, die Internodien länger und die Pflanzenstruktur offener. Dadurch wirken Sativa-Pflanzen oft luftiger und weniger kompakt.

Ein typisches Merkmal vieler Sativa-Genetiken ist die längere Blütezeit. Da sie aus Regionen mit langen warmen Jahreszeiten stammen, benötigen sie oft mehr Zeit bis zur vollständigen Reife. Auch der Ertrag kann je nach Sorte, Standort und Pflege sehr unterschiedlich ausfallen.

Heute sind reine Sativa-Sorten eher selten. Viele moderne Cannabissamen sind Hybride, die Sativa-Eigenschaften mit anderen genetischen Linien kombinieren. Dadurch entstehen Sorten mit unterschiedlichen Wuchsformen, Blütezeiten, Aromaprofilen und Pflanzencharakteren.

Auch beim Duft zeigen Sativa-geprägte Sorten eine große Vielfalt. Häufig werden fruchtige, zitrische, florale, würzige oder tropische Noten beschrieben. Entscheidend ist dabei immer die konkrete Genetik der jeweiligen Sorte.

Alle 6 Ergebnisse werden angezeigt